Institutionelle Auftraggeber

Sie haften. Wir dokumentieren.

Wer beruflich mit Nachlässen, Betreuungen oder Leerstand zu tun hat, entscheidet nicht nach Preis, sondern nach Haftungsrisiko, Dokumentationsqualität und Termintreue. Genau darauf ist Memoria gebaut.

Ein Ansprechpartner statt vier Gewerken

Ein Nachlassfall bindet normalerweise mehrere Dienstleister: einen Entrümpler, einen Verwerter, jemanden für die Objektbetreuung im Leerstand und mehrere Handwerker. Jeder mit eigener Terminlage, eigener Rechnung und eigener Rückfrage bei Ihnen.

Memoria bündelt das. Sie führen ein Gespräch, bekommen einen Terminplan, eine Dokumentation und eine Abrechnung. Rückfragen zu Einzelstücken klären wir auf Wunsch direkt mit den Angehörigen — Ihre Institution bleibt davon unbelastet.

Was wir zusagen

Diese Zeiten gelten, weil die Disposition darauf ausgelegt ist.

LeistungZusage
Besichtigungstermininnerhalb von 24 Stunden
Einzelzimmer oder KleinwohnungRäumung in derselben Woche
Große Wohnung oder Hausin der Regel innerhalb eines Monats, bei Bedarf schneller
Notfällenach Absprache auch kurzfristig

Warum das geht: Nachlass- und Betreuungsfälle haben lange Vorlaufzeiten und feste Termine. Dadurch bleibt in der Disposition Luft, um Eilfälle dazwischenzuschieben. Bei größeren Objekten wird zusätzlich mit Subunternehmern skaliert.

Der Nachweis

Dokumentiert, nicht behauptet

Fünf Dokumente, die jeder Auftrag erzeugt — unabhängig von der Auftragsgröße.

  • Fotoprotokoll vor und nach der Räumung, mit Datum
  • Fundstückliste für Dokumente, Schlüssel, Papiere und Wertgegenstände
  • Entsorgungsnachweise und Nachweis der Verwertungswege
  • Übergabeprotokoll bei Rückgabe des Objekts
  • Begehungsprotokolle, sobald eine Objektbetreuung läuft

Muster aller Protokolle liegen im Downloadbereich — ohne Formularzwang.

Die Verwertung

Kein Eigenankauf, wo der Wert Verhandlungssache ist

Der Punkt, der für Nachlasspfleger und Testamentsvollstrecker den Ausschlag gibt.

Verwertbares wird gesichtet, erfasst und fotografisch dokumentiert. Der Verkauf läuft im Kommissionsmodell: gegen eine feste Gebühr, zum am Verkaufstag erzielbaren Marktpreis. Ein bestimmter Erlös wird nicht zugesagt — das könnte niemand seriös tun.

Antiquitäten, Kunst, Schmuck und Sammlerstücke kaufen wir grundsätzlich nicht an. Sie werden auf dem Weg verwertet, den Sie bestimmen: über einen Gutachter, über ein Auktionshaus oder im Direktverkauf. Angekauft wird nur, wo der Marktwert objektiv feststellbar ist — Fahrzeuge, marktpreisorientiert.

Gegenstände, bei denen Sie einen höheren Wert vermuten, können jederzeit vorab aus dem Auftrag herausgenommen und selbst verwertet werden.

Wie die Verwertung im Detail abläuft

Erreichbarkeit

Disposition und Personal sind bis in die Abendstunden verfügbar. Deshalb sind kurzfristige Umplanungen möglich.

Büro

  • Besetzt von 7:00 bis 19:00 Uhr, durchgehend
  • Eigenes Büroteam, keine Weiterleitung ans Handy
  • Fester Ansprechpartner pro Auftrag

Auf Wunsch

  • Kommunikation mit Erben und Angehörigen übernehmen wir
  • Abstimmung mit Hausverwaltung, Stadtwerken und Behörden
  • Termine für Dritte werden mit unseren Begehungen zusammengelegt

Für Partner

  • Notfallkontakt für ausgewählte institutionelle Partner
  • Wird persönlich im Erstgespräch weitergegeben
  • Steht bewusst nicht auf dieser Website

Häufige Fragen aus dem institutionellen Bereich

Rechnen Sie direkt mit uns ab oder mit den Angehörigen?

Wie Sie es brauchen. Im Regelfall geht die Rechnung direkt an die beauftragende Institution. Damit entfällt die Diskussion mit Angehörigen über einzelne Positionen.

Übernehmen Sie auch Objekte, bei denen andere abgesagt haben?

Ja. Messiewohnungen, Tierhaltungsfälle und verwahrloste Objekte mit Substanzschaden gehören zum normalen Auftragsbild. Wir suchen uns nicht die einfachen Aufträge aus.

Wie stellen Sie sicher, dass Wertgegenstände nicht verschwinden?

Durch drei Dinge: ein festangestelltes Team statt wechselnder Tageskräfte, einen festen Vorarbeiter, der durchgehend vor Ort ist, und die Fotodokumentation aller Fundstücke. Dazu kommt, dass wir bei Wertgegenständen grundsätzlich nicht selbst ankaufen — es gibt also keinen wirtschaftlichen Anreiz, etwas niedrig zu bewerten.

Können Sie ein Objekt nach der Räumung weiter betreuen?

Ja, das ist der Regelfall bei Leerstand. Die Objektbetreuung wird als Monatspauschale abgerechnet und nach Objektgröße, Zustand und Begehungsintervall gestaffelt.

Die Begehungen und die Dokumentation erfolgen nach den Vorgaben des jeweiligen Versicherungsvertrags. Das Protokoll dient als Nachweis gegenüber dem Versicherer. Ob der Versicherungsschutz erhalten bleibt, entscheidet allein der Versicherer — das können wir nicht zusagen.

Wie ist der Umgang mit Schlüsseln geregelt?

Verwahrung im kameraüberwachten Schlüsselschrank, protokollierte Ausgabe, versicherte Haftung bei Verlust und ein angebundener Schlüsseldienst. Wir behaupten nicht, dass nie etwas passiert — wir zeigen, dass der Fall geregelt ist.

Wir stellen uns kurz vor — persönlich oder telefonisch

Ein Erstgespräch dauert zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob wir zu Ihren Fällen passen. Auf Wunsch bringen wir das Firmenprofil und die Musterprotokolle als Ausdruck mit.

Büro Montag bis Freitag, 7:00 bis 19:00 Uhr · Platzhalter Geschäftsnummer eintragen · kontakt@ab-transport.eu